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KEINE LEICHE OHNE LILY
Kriminalkomödie von Jack Popplewell
Darsteller:
Monika Pischner, Michael Licher (Wolfgang Hantel), Hermann Reck (Benjamin
Haase), Svenja Müller, Sandra Bienko, Dirk Czora-Schröder (Stephan Pfeiffer),
Christine Maas (Petra Broszeit). Alfred van Buer (Thomas Keller)
Regie: Petra Broszeit
Bühne und Ausstattung: Petra Broszeit
Regieassistenz: Dirk Czora-Schröder
Technik: Detlef Müller / Wolfgang Hantel
Technische Vorbereitung: Markus Hesse
Fotos: Petra Broszeit
Mitten in der Nacht meldet die resolute
Putzfrau Lily Piper einen Mord bei der Polizei. Sie hat gerade ihren Chef
Richard Marshall mausetot im Büro gefunden. Nicht das sie diese Tatsache
besonders erschüttern würde, denn richtig leiden konnte ihn niemand, aber was
Recht ist muss Recht bleiben.
Als allerdings der ziemlich verschnupfte und
fiebergeschüttelte Inspektor Harry Baxter missmutig auftaucht, ist die Leiche
verschwunden. Und ausgerechnet Lily Piper, eine alte Bekannte aus Jugendtagen,
mit der er eigentlich nichts mehr am Hut hatte, empfängt ihn am Tatort. Trotz
Grippe, schlechter Laune und einer verschwundenen Leiche muss er sich fortan mit
störrischen Verdächtigen, zwielichtigen Gestalten und mit Lilys wilden
Verdächtigungen und kriminalistischen Mutmaßungen auseinander setzen.
Wie soll man unter diesen verflixten Umständen einen solch komplizierten Fall
aufklären, zumal sein Assistent Goddard sich lieber von der reizenden Sekretärin
den Kopf verdrehen lässt, anstatt sich tatkräftig an der Suche nach der Leiche
zu beteiligen. Doch dann taucht auch noch die vermeintliche Leiche in Gestalt
von Marshall putzmunter wieder auf. Lilys mühsam entwickelte Mordtheorien sind
dahin und der schüttelfrostige Kommissar Baxter ist endgültig mit den Nerven am
Ende.
Als dann eine zweite Leiche auftaucht, ist das
Chaos perfekt. Nur Lily behält die Nerven im undurchsichtigen Spiel und hat
dabei immer wieder die Nase vorn, sehr zum Unmut von Baxter. Wie aber der
Inspektor mit tatkräftiger Unterstützung von Lily den Mord letztlich aufklärt,
das wird mit viel Witz, Schwung und einer gehörigen Portion Komik auf der Bühne
enthüllt.
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Uraufführung
GUTE ALTE ZEIT - SCHÖNE NEUE WELT
Theaterstück für Menschen ab 10 Jahre von Christina Jonke
Darsteller: Lisa
Martmann (Jana Schülke), Kim Blomberg (Laura Wobbe / Jule Schlingmann),
Jana Bruns (Theresa Brinkert / Hannah
Voswinckel), Antonia Maros (Lara Porrmann), Simon Timnik, Sandra Dobrzynski
Regie: Barbara Winter
Regieassistenz, Ausstattung, Kostüme, Technik, technische
Vorbereitung, Videodreh und -schnitt:
Markus Hesse, Manuela Dommaschk, Lars Schröder, Barbara
Winter
Fotos: Petra Broszeit
Wir schreiben das Jahr 2050. Eva zieht zu
ihrer Tochter Marilyn und deren beiden Kindern, den Geschwistern Gerti und Frieda
(Fred) in die Wohngemeinschaft für Lebensdesign und
lernt eine völlig neue Welt kennen.
Soziale Kontakte finden nur noch virtuell
über Bildschirm oder Chat statt. Freunde sind verboten und auch der
Arztbesuch, der Theaterabend oder die Schule finden nur noch via Bildschirm
statt. Entsetzt begreift Oma,
dass ihre Enkelinnen hier komplett von der
Außenwelt abgeschnitten aufwachsen.
Eva erzählt den Mädchen, wie es früher war,
als man sich noch die Hand geschüttelt hat, sich noch in die Augen geschaut hat, sich
noch angelächelt hat und sich noch geküsst hat.
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JOB-SUEY ODER KEIN DINNER FÜR SÜNDER
Komödie von Edward Taylor
Darsteller: Edeltraut Renn, Thomas Vogt, Christine Maas, Gisela Erler
(Daniela Hesse), Lothar Maier, Nadine Mannel (Nicole Bloch)
Regie und Bühnenbild: Jennifer Plinke
Regieassistenz: Petra Broszeit
Technik: Bernd Henning / Wolfgang Hantel
Fotos: Petra
Broszeit, Markus Hesse, Daniel Wendland
Jim Watt, Zweigstellenleiter einer amerikanischen Bank in
England, erwartet seinen Chef Bill McGregor, einen puritanischen Amerikaner
nebst Gattin, zum Dinner. Das wäre ja eigentlich nicht so dramatisch, wenn Jims
Chef nicht darauf bestehen würde, dass alle seine Manager auf keinen Fall in
"wilder Ehe" leben dürfen, ansonsten droht die Versetzung nach Kabul. Leider ist
Jim mit seiner Lebensgefährtin und "Mitbewohnerin" Helen nicht verheiratet und
so fragt er sie, ob sie an diesem Abend nicht seine Ehefrau "spielen" möchte.
Helen, die Jim längst wirklich heiraten möchte, weigert sich
empört, diese infame Komödie mitzuspielen und verlässt wutentbrannt das Haus.
Was tun? Der Besuchstermin rückt näher und sämtliche Verflossene lehnen es ab,
Jims Ehefrau zu spielen. Selbst die fürsorgliche Sekretärin Terrie hat keine
Zeit für ihren Chef.
Da bietet sich Jims
Reinigungskraft Edna an, die Rolle der Ehefrau zu übernehmen. Gegen eine
großzügige Gage, versteht sich. Und so wird Edna ordentlich "aufgebrezelt" und
mimt Mrs. Watt, die in die Jahre gekommene Ehefrau. Bill McGregor und seine
kurzsichtige Gattin Nancy sind zwar ein wenig erstaunt über diese seltsame
Verbindung, aber was soll`s! Hauptsache verheiratet, zumal sich Edna als wahres
Genie in Sachen Börse herausstellt.
Eigentlich wäre alles in schönster Ordnung, wenn nicht
plötzlich Helen mit Gewissensbissen wieder zurückkommen würde, Sekretärin Terrie
Jims Rollenangebot ohne sein Wissen doch annimmt und Ednas Kochkünste nicht
eine einzige Katastrophe wären. Abgesehen davon sind drei Ehefrauen eindeutig zu
viele. So wird aus Helen abwechselnd Reinigungskraft und Ehefrau, die sich
ständig in die Küche stürzen möchte um Edna zu lynchen und Terrie entwickelt sich
zur Retterin in der Not.
Ob und wie sich Jim aus der Affäre zieht und er und Helen
tatsächlich noch im Ehehafen landen, wird turbulent und urkomisch auf die Bühne
gebracht. |
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EIN SCHÖNER SCHLAWINER
Komödie von Pierre Chesnot
Darsteller: Ingo Scheuer (Helmut Schmitt), Ute Wollweber (Petra Broszeit),
Barbara Winter (Jennifer Plinke), Monika Pischner (Sandra Bienko), Christine Maas
(Isabel Wulfert,
Daniela Hesse), Hermann Reck (Alfred van Buer),
Svenja Müller (Lumia Jais, Laura Wobbe)
Regie und Bühnenbild: Ingo Scheuer
Regieassistenz: Daniela Hesse
Technik: Manuela Dommaschk, (Markus Hesse, Bernd Henning)
Fotos: Petra
Broszeit, Markus Hesse
Francois Dumoulin, ein Lebemann in den besten Jahren, ist zum
zweiten Mail verheiratet und lebt mit seiner Frau Catherine an der Cote d`Azur
Seine Frau ist mit seiner geschiedenen Frau Betty gut befreundet und beide
planen eine Überraschungsparty zu seinem Geburtstag, zu der sie auch noch gute
Bekannte eingeladen haben.
Francois Pläne sehen allerdings vollkommen anders
aus, denn erstens hasst er Geburtstage und zweitens will er seine Frau
wegen der jungen Marie-Pierre verlassen. Aber dann er lässt sich doch noch breitschlagen und taucht
ziemlich widerwillig auf
seiner "Party" auf.
Was er nicht ahnt ist, dass eine junge Frau namens Barbara in
die Vorbereitungen seiner Gattin hereingeplatzt ist und den beiden Frauen ein
interessantes Geständnis gemacht hat. Somit wartet auf Francois, neben der
Party, noch eine pikante Überraschung, die natürlich zu turbulenten
Verwechslungen mit hinreißender Situationskomik führt. |
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ALLES IM GARTEN
Schwarze
Komödie von Edward Albee
Darsteller: Petra Broszeit (Barbara Winter),
Thomas Vogt, Sebastian Purho, (Sebastian Rennert), Ingo Scheuer (Marc Timme), Edeltraud Renn (Margareta Waterkamp), Wolfgang Hantel (Alfred van
Buer) Birgit Landsberger (Ute Wollweber), Helmut Schmitt (Michael Licher,
Norbert Lauter), Daniela Hesse (Isabel Wulfert)
Regie und Bühne: Ingo Scheuer
Regieassistenz: Jennifer Plinke
Technik: Bernd Henning, Manuela Dommaschk
Technische Vorbereitung: Markus Hesse
Fotos: Daniela Rennert
Bühnenhintergrund: Maike Daum
Eine Siedlung irgendwo in
Amerika. Richard und Jenny leben mit ihrem Sohn Roger in einem sehr schönen
Haus mit einem ebenso schönen Garten. Alles scheint nach außen schön und
geordnet.
Doch hinter der Fassade
sieht es anders aus. Das Geld ist knapp geworden. Denn so viel Richard auch
arbeitet, es reicht einfach nicht, den „schönen Schein“ aufrecht zu
erhalten.
Da erscheint eines Tages Mrs. Toothe und macht Jenny das Angebot,
für sie zu arbeiten. Aus der anfänglichen Abneigung gegen diesen
zwielichtigen Job wird doch Zustimmung und Jenny fängt an Geld zu verdienen.
Als eines Tages ein Geldpaket für Richard per Einschreiben ankommt, planen
beide spontan eine Party und laden ihre Nachbarn ein. Doch bald wird Richard
misstrauisch und Jenny erzählt ihm von ihrem Job.
Entsetzt, was seine Frau
tut, will er sie auf die Straße setzen, doch schon treffen die Gäste ein und
Richard muss gute Miene zum bösen Spiel machen. Doch dann taucht plötzlich
Mrs. Toothe mit einer unangenehmen Nachricht auf und es kommt zum "Showdown"
mit einer Leiche.
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ZURÜCK ZUM HAPPY END
Komödie von Frank Pinkus
Darsteller: Jennifer Plinke (Barbara Winter),
Dirk Czora-Schröder (Ingo Scheuer), Margareta Waterkamp (Monika Pischner)
Regie und Ausstattung: Ingo Scheuer
Regieassistenz: Barbara Winter
Technik: Bernd Henning und Frank Klingen
Technische Vorbereitung: Markus Hesse
Fotos: Daniel Wendlandt
Bettina, die angehende Doktorin
und Manfred, der Beamte, sind eigentlich grundverschieden. Trotzdem stehen die
beiden kurz davor beim Standesbeamten des entscheidende „Ja“ auszusprechen.
Und so kurz vor dem Ja-Wort
treffen die beiden Sie - die Zuschauer - und erzählen Ihnen die Geschichte ihrer
„großen Liebe“, ihres Kennenlernens und ihres Zusammenlebens. Sie erzählen von
ersten gemeinsamen Essen, vom Beinahe-Unfall, vom ersten gemeinsamen Urlaub und
vom „ersten Mal“.
Das Problem daran ist nur, das
jeder von den Beiden seine bzw. ihre ureigene Sichtweise von diesen Ereignissen
hat, denn so unterschiedlich sind auf einmal alle Erinnerungen. Und das führt zu
einem sehr unterhaltsamen Schlagabtausch über die Themen Liebe und Beziehungen,
an dem Manfreds Mutter Mathilde auch nicht ganz unbeteiligt ist.
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Plötzlich und unerwartet
Kriminalstück von Francis
Durbridge
Darsteller: Marc Timme, Petra Broszeit
(Susanne Prangen), Jennifer Plinke (Nadine Mannel), Michael Busseck, Iris
Wendel (Gisela Ruhberg), Helmut Schmitt (Stephan Pfeiffer), Ronny Mazurek (Hermann Reck),
Lumia Jais (Svenja Müller)
Regie und Bühnenbild: Ingo Scheuer
Regieassistenz: Thomas Vogt
Technik: Detlef Müller / Bernd Henning
Technische Vorbereitung: Markus Hesse
Fotos: Markus Hesse
London. Das Haus von Maggie
und Glenn Howard. Maggie`s Schwester Helen ist gerade zu Besuch und versucht
mit Glenns Hilfe die psychisch labile Maggie ein wenig aufzubauen.
Doch was
Helen nicht ahnt - der charmante Glenn ist nicht der liebende Ehemann, den
er allen vorspielt. Er will seine Frau mit Hilfe seiner süchtigen Geliebten
Sheila umbringen, um an ihr beträchtliches Vermögen zu kommen.
Und um heile
aus der Sache herauszukommen, will er geschickt den Verdacht auf Maggie`s
Ex-Freund Sam lenken. Dann kommt der alles entscheidende Tag und der perfide
Plan wird entsetzliche Realität. Alles scheint hervorragend zu klappen und
Glenn ist sich sehr sicher, dass alles gut gehen wird.
Doch schon während
der Ermittlungsarbeiten passieren Dinge, mit denen er nicht gerechnet hat.
Immer neue Tatsachen kommen plötzlich und unerwartet ans Licht, Fallen
werden von anderen gelegt und die Schlinge um Glenn`s Hals zieht sich immer
enger.
Alle
Bilder im Bühnenbild dieses Stückes wurden gemalt
und dem Theater zur
Verfügung gestellt von
Dominik Jais, freischaffender Künstler.
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www.dominikjais.com -
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GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT
Schauspiel von
Jean-Paul Sartre
Darsteller: Petra Broszeit, Barbara Winter, Ingo Scheuer, Bernd Henning
Regie und Bühnenbild: Ingo Scheuer
Ausstattung: Markus Hesse
Technik: Bernd Henning
In
GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT finden sich die reiche, verführerische Estelle,
die hochintelligente Ines und der Journalist Garcin nach ihrem Tod in einem
scheußlichen Zimmer wieder, wo das Licht ewig brennt und keine Sekunde
Schlaf gegönnt wird.
Die Hölle, in der diese drei Verdammten schmoren,
bedarf keiner Bratroste und keines sengenden Feuers, trotzdem machen sie
sich auf das Schlimmste gefasst. Aber die erwartete Folter und die
körperlichen Qualen stellen sich nicht ein, nur Hitze ist zu verspüren. Die
lesbische Ines verzehrt sich nach Estelle, die aber nichts von ihr wissen
will und sich an Garcin heranmacht. Garcin wiederum strebt nach der
intellektuellen Anerkennung von Ines.
Tastend versuchen sie voneinander den
Grund für die Höllenfahrt zu erfahren, ohne jedoch ihre eigene Schuld zu
offenbaren. Sehr bald entdecken sie, dass sie zu ihren eigenen
Folterknechten bestimmt sind, indem sie sich gegenseitig ihre Lebenslügen
entreißen.
So dürstet jeder nach der Hilfe eines der beiden Mitverdammten,
aber sobald er sich einem nähert, verletzt er zugleich zutiefst den anderen.
So sind sie sich selbst Hölle genug. Jeder ist verdammt dazu, die anderen
beständig zu quälen und selbst von den anderen gequält zu werden.
Und so
gilt auf ewig: "Die Hölle, das sind die anderen".
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